Chima Ihenetu spielt Glücksbote bei Staffelauslosung
Glücksbote Chima Ihenetu (Mitte) war mit der Auslosung ebenso zufrieden wie die beiden TSG-Spieler Marc Szibbat und Henri Schindler (von links) sowie die beiden Neubrandenburger Claas Leon Zanzow (ganz rechts) und Moritz Heinrich Langer.
Glücksbote Chima Ihenetu (Mitte) war mit der Auslosung ebenso zufrieden wie die beiden TSG-Spieler Marc Szibbat und Henri Schindler (von links) sowie die beiden Neubrandenburger Claas Leon Zanzow (ganz rechts) und Moritz Heinrich Langer.
Thomas Krause

Die Kugeln sind gefallen, die Gruppen für die 53. Auflage des Fußball-Knabenturniers im Neubrandenburger Jahnsportforum stehen. Ein Urteil war schnell gefallen: Wie schon im Vorjahr führte die Auslosung zu einer klaren Teilung – Staffel 1 mehr der Westen und Norden, Staffel 2 eher der Osten und Süden. Turnierleiter Ulrich Krüger zeigte sich allerdings zufrieden. „Das sind zwei ordentliche Gruppen, bei denen es schwer ist vorherzusagen, welche stärker ist“, sagte er im Anschluss. Und auch Glücksbote Chima Ihenetu war mit seinem Job zufrieden. „Das ist gut so“, beschrieb der Hochspringer vom SC Neubrandenburg die Ziehung der Loskugeln aus dem Topf.

Die Lokalmatadoren vom 1. FC Neubrandenburg 04 und der TSG Neustrelitz fieberten direkt vor Ort mit. Ihre Meinung war allerdings unterschiedlich. „Wir sind sehr zufrieden“, waren sich die FCN-Spieler Claas-Leon Zanzow und Moritz Heinrich Langer einig. Die Viertorestädter treffen in ihrer Vorrundengruppe auf den VfB Stuttgart, Union Berlin, den FC Augsburg, RB Leipzig, die TSG Hoffenheim und Olympique Marseille. Die Franzosen sind erst der zweite französische Verein, der am Tollensesee aufläuft. In diesem Januar spielte sich der FC Metz in die Herzen der Zuschauer, überzeugte mit erfrischendem Fußball und belegte einen respektablen vierten Platz.

Die Neustrelitzer haderten hingegen ein wenig mit der Auslosung. „Wir hatten uns das ein bisschen anders vorgestellt“, sagten Marc Szibbat und Henri Schindler. Beide Spieler hatten sich im Vorfeld Marseille gewünscht, stattdessen wurde es Galatasaray Istanbul. Immerhin auch kein schlechter Name im europäischen Fußball. Der Istanbuler Verein ist der erste türkische Verein, der beim Knabenturnier sein Können zeigt. Die Staffel komplettieren Schalke 04, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Hansa Rostock und Hertha BSC.

Und auch damit waren die beiden Neustrelitzer nicht zufrieden. „Wir hatten uns eher Leipzig als Hansa gewünscht“, gaben sie zu. Aber ein Wunschkonzert war die Auslosung noch nie und somit müssen sie sich nun am 5. Januar mit den sechs Mannschaften auseinandersetzen, die ihnen Chima Ihenetu zugelost hatte. Für die Neubrandenburger und Neustrelitzer bleibt das Turnier daher eine Riesenherausforderung.

Robert Stoll