Wer schafft es ins Finale?
Auch wenn ihr Team nicht unter den besten Vier war: Die Fans der TSG Neustrelitz waren einfach klasse.
Auch wenn ihr Team nicht unter den besten Vier war: Die Fans der TSG Neustrelitz waren einfach klasse.
Peter Krüger

Der VfB Stuttgart und RB Leipzig spielen den ersten Finalisten aus. Benjamin Boakye prüft dabei zunächst Leipzigs Keeper, der besteht den ersten Test. Als er aber einem langen Ball entgegenläuft, umspielt ihn Boakye und netzt ein. Der junge Stuttgarter macht vorn ordentlich WIrbel und guckt immer wieder Lücken aus oder setzt bei verspringenden Bällen nach. 

Leipzig macht danach etwas mehr Ballett, aber die nächste dicke Chance hat VfBler Andrej Mandic, der eine Vorlage erläuft, aber das Leder an den linken Pfosten setzt. Stuttgarts Keeper Dennis Seimen, der im Turnierverlauf einige Ausflüge ins Feld wagte, bleibt jetzt brav in seinem Tor. Und hat dort bei Distanzschüssen nach mehreren Ecken auch gut zu tun. Riccardo Maria Krizan verschafft dann mit seinem Abstaubertor den Schwaben etwas mehr Luft und Sicherheit. So erkombinieren sich Krizan, Boakye und Luca Battista fast noch das 3:0, aber es bleibt bei den zwei Toren. Stuttgart ist im Finale.

Der Gegner wird zwischen Turnier-Dauergast Borussia Dortmund und Neuling FC Metz ermittelt, die sich bei ihrer Premiere in Neubrandenburg technisch versiert und spielerisch überzeugend präsentierten. Mats Feckler kommt nach einer Hereingabe von Luca Erdelkamp einen viertel Schritt zu spät für das erste Tor. Das fällt auf der Gegenseite, Antonin Melis drischt einen abgelegten Freistoß in den rechten Dreiangel. Genau dort schlägt auch der Schuss von Luca Erdelkamp ein, der einen Ball erobert und sich vor dem französischen Tor durchsetzt. Ein munteres Match. Nach weiteren Möglichkeiten auf beiden Seiten ist es BVB-Mann Matlob Asadov, der eine Ecke butterweich mit dem Außenrist abtropfen lässt und ins Tor schlenzt. Damit kämpfen die Schwarz-Gelben um den Turniersieg.

Jörg Franze