Auf die Plätze, fertig, los!
Die Jungs von Sparta Prag konnten sich am Ende über den elften Platz freuen.
Die Jungs von Sparta Prag konnten sich am Ende über den elften Platz freuen.
Peter Krüger

Im Neunmeterschießen um Platz 13 stehen sich die TSG Neustrelitz und Eintracht Braunschweig gegenüber. Beckert bringt Braunschweig in Führung, anschließend vergibt der Neustrelitzer Hünemörder. Während Dech an den Pfosten schießt, sorgt Lindner für den Ausgleich. Schneider bringt die Eintracht wieder in Front, Malchow vergibt für die TSG und beschert dem Team damit die rote Laterne.

Um Platz 11 kämpfen der FC Augsburg und Sparta Prag vom Punkt. Divis trifft für Prag, Augsburgs Tormann Eicher scheitert an  seinem Gegenüber. Dafür hält er den Schuss von Horak. Kaza legt für Prag vor, Ivelj knallt den Ball unter die Latte, aber er springt nicht ins Tor.

Es folgt das Duell um die MV-Landesmeisterschaft: Hansa Rostock und der 1. FC Neubrandenburg schießen das per Strafstoß aus. Liebich legt für die Neubrandenburger vor und trifft rechts halbhoch. Rechts unten schlägt der Schuss von Bock ein. FCN-Kapitän Abrahams jagt den Ball rechts neben das Tor, während Mohammadi für Rostock trifft. Elly Böttcher hält den FCN mit einem Tor links unten im Spiel, aber Venohr sichert der Kogge den Spitzenplatz unter der MV-D-Jugend. 

Genug mit den Duellen vom Punkt, Hoffenheim und Hertha BSC dürfen Platz sieben jetzt wieder ausspielen. Herthaner Darijan Silic setzt von der Strafraumgrenze die erste Duftmarke. Berlin setzt auf Powerplay und hat damit Erfolg. Maximilian Reißner kann eine Balleroberung krönen, in dem er das Leder rechts am Hoffenheim-Keeper vorbeischiebt. Mit breiter Brust behauptet sich Pal Dardais Sohn Bence nach einem Anspiel vor dem gegnerischen Tor, dreht sich einmal um die eigene Achse und legt nach. Max Reißner macht es dann deutlich. Hoffenheim findet praktisch nicht statt und schafft auch keinen Ehrentreffer mehr.

Werder Bremen und Bayer Leverkusen kämpfen bei ihrem letzten Auftritt des 52. Knabenturniers um Platz fünf. Nico Lisewski heißt der junge Mann, der dem Werks-Sechser mit einem Tor lange das Gefühl beschert, sich diesen Rang sichern zu können. Doch eine Minute vor Schluss kann Benjamin Mashollaj für die tapfer kämpfenden Werderaner ausgleichen. Und bringt sein Team ins Neunmeterschießen. Für Leverkusen verschießt Süne, dann treffen Gawenda, Bludau und Zyla. Bremen hat durch Mashollaj und Dudock zunächst die Oberhand, doch Szarmach und Gamberg scheitern.

Im Duell um Platz 3 dürfen die Gäste aus Frankreich noch einmal ran. Sie haben mit vielen schönen Dribblings und Kombinationen das Turnier bereichert. Sieben Minuten passiert nichts, dann schlagen beide 4er zu: Jibnil Dor schießt Metz in Front, Julius Finn Mehnert gleicht im Gegenzug aus. Der auffällige Dido Bachammar hat für die Franzosen noch eine Gelegenheit, aber er verzieht. Und es folgt noch ein Duell vom Punkt. Dor und Bachammer treffen für Metz, doch Machine drischt den Ball gegen die Latte. Leipzigs Schützen Köhler, Sarikaya und Mehnert geben sich keine Blöße. 

 

Jörg Franze