"Das war schon heftig, aber auch eine schöne Erfahrung"
Rani Khedira überwintert mit dem FC Augsburg in der Bundesliga auf einem sicheren 9. Platz.
Rani Khedira überwintert mit dem FC Augsburg in der Bundesliga auf einem sicheren 9. Platz.
Ina Fassbender

Seit dem Sommer kickt der kleine Bruder von Fußball-Weltmeister Sami beim FC Augsburg. Beim Knabenturnier machte er schon 2006 und 2007 auf sich aufmerksam. Robert Stoll sprach dem Bundesliga-Profi über seine Erinnerungen.

Mit dem VfB Stuttgart waren Sie zweimal zu Gast beim Knabenturnier. Welche Erinnerungen haben Sie noch an Ihre Auftritte?

Das war damals das erste richtig große Hallenturnier überhaupt. Und dann auch noch vor 3000 Zuschauern. Das war schon heftig, aber auch eine schöne Erfahrung. Im Vorfeld haben wir jungen Spieler auf das Turnier hingefiebert und waren entsprechend heiß, mitspielen zu dürfen.

2006 wurden Sie mit dem VfB Zweiter, 2007 Vierter. Erinnern Sie sich noch an einige Mitspieler?

Serge Gnabry war im zweiten Jahr mit dabei und Loris Karius stand bei meiner ersten Teilnahme im Tor. Und das Schöne ist, dass wir auch immer noch Kontakt haben. Es entwickeln sich schon kleine Freundschaften über die Jahre.

Kann man als Bundesliga-Profi von so einem Turnier und den Erfahrungen heute noch profitieren?

Es war der erste Schritt vor so einem großen Publikum zu spielen. Davon profitiert man auch heute noch. Nur dass wir mittlerweile nicht mehr vor 3000 Zuschauern spielen, sondern teilweise vor mehr als 50.000 Fans. Die Erfahrung nimmt man natürlich mit. Zudem entsteht auch der Anreiz, immer vor so einer Kulisse spielen zu wollen. Das ist schon eine kleine Motivation, die man von dem Turnier mitnimmt.

Werden Sie dem aktuellen FCA-Jahrgang Tipps für das Turnier geben?

Wenn es den Jungs hilft, spreche ich gerne mit ihnen und teile meine Erfahrungen. In erster Linie ist es wichtig, dass sie sich auf das Turnier freuen, die ersten Erfahrungen vor so einer Kulisse machen, die Atmosphäre genießen und einfach nur Spaß haben.

Robert Stoll